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Auf der Suche nach einer neuen Heimat

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Ende 2014 waren welt­weit 59,5 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter 38,2 Millionen Binnen­vertriebene, 19,5 Millionen Flüchtlinge und 1,8 Millionen Asyl­suchende. Laut dem UNHCR Jahres­bericht Global Trends 2014 war dies die höchste Zahl, die jemals verzeichnet wurde. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Flüchtenden (Binnen­vertriebene, Flüchtlinge, Asyl­suchende) um 16 %.

Betrachtet man nur die Zahl der Flüchtlinge, hat diese mit 17 % noch etwas stärker zugenommen. Eine der Haupt­ursachen dafür ist der Krieg in Syrien. Viele der Flüchtlinge bringen sich in angrenzenden Ländern wie der Türkei in Sicherheit: 2014 lebten dort welt­weit die meisten Flüchtlinge (1,6 Millionen), gefolgt von Pakistan (1,5 Millionen) und dem Libanon (1,2 Millionen).

In Deutschl­and fanden laut UNHCR rund 217 000 Flüchtlinge Schutz, dies waren 15 % mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Asyl­anträge ist deutlich gestiegen: Wurden 2013 rund 110 000 Erst­anträge gestellt, waren es 2014 insgesamt 173 000 neue Anträge (+57 %). Mehr Asyl­anfragen verzeichnete welt­weit nur Russ­land (275 000) – Haupt­ursache dafür ist vermutlich der Ukraine-Konflikt.

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