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Artemis II: Nasa plant Mondflug für 6. März

Prettysleepy (CC0), Pixabay
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Die US-Raumfahrtbehörde NASA will ihre lange verschobene Mondmission Artemis II am 6. März starten. Nach Angaben der Behörde wurde ein entscheidender Betankungstest der Schwerlastrakete SLS erfolgreich abgeschlossen. Zuvor war bei einer sogenannten „Wet Dress Rehearsal“ ein Leck von flüssigem Wasserstoff an der Rakete auf der Startrampe in Cape Canaveral entdeckt worden.

Der neue NASA-Administrator Jared Isaacman sprach von „großen Fortschritten“ seit den ersten Tests. Auch Artemis-Startdirektorin Charlie Blackwell-Thompson zeigte sich zufrieden und betonte, das Team habe sich den Flug „verdient“. Dennoch steht der Termin unter Vorbehalt, da noch weitere Vorbereitungen nötig sind.

Artemis II soll vier Astronautinnen und Astronauten auf eine rund zehntägige Reise um den Mond schicken – ohne Landung. An Bord sind die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie Jeremy Hansen von der Canadian Space Agency. Die Mission wird nach NASA-Angaben etwa 7.600 Kilometer hinter die erdabgewandte Seite des Mondes führen – weiter als jede bemannte Mission seit Apollo 13 im Jahr 1970. Artemis II gilt als wichtiger Test für die geplante Mondlandung Artemis III im Jahr 2028.

Die positiven Nachrichten kommen zu einem schwierigen Zeitpunkt für die Behörde. Ein interner Bericht kritisierte jüngst schwere Versäumnisse beim Starliner-Raumschiff des Konzerns Boeing. Technische Probleme hatten dazu geführt, dass die NASA-Astronauten Suni Williams und Butch Wilmore nach einem Testflug 2024 neun Monate länger als geplant auf der Internationalen Raumstation bleiben mussten. Erst im März 2025 kehrten sie mit einer Dragon-Kapsel von SpaceX zur Erde zurück.

Der Untersuchungsbericht spricht von technischen Mängeln, Führungsfehlern und kulturellen Problemen im Zusammenspiel zwischen NASA und Boeing. Isaacman kündigte an, dass vorerst keine weitere Crew mit Starliner starten werde, solange die Ursachen nicht vollständig geklärt seien. Boeing erklärte, man habe umfangreiche Korrekturmaßnahmen eingeleitet und arbeite eng mit der NASA zusammen.

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