Prinz Harry hat bei seinem aktuellen Heimatbesuch in Großbritannien ein deutliches Zeichen für soziales Engagement gesetzt. In Nottingham übergab der 40-Jährige eine Spende von 1,1 Millionen Pfund (etwa 1,27 Millionen Euro) an die Hilfsorganisation „Children in Need“. Nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA stammt das Geld vollständig aus Harrys eigenen Mitteln.
Begeisterter Empfang in Nottingham
Bei seinem öffentlichen Auftritt wurde Harry von Anhängern mit Applaus und Jubel empfangen. Viele nutzten die Gelegenheit, ihn persönlich willkommen zu heißen – ein Beweis, dass er trotz seiner Übersiedlung in die USA in Teilen der Bevölkerung noch immer auf große Sympathie stößt. Die hohe Spende wurde von Wohltätigkeitsorganisationen als „bemerkenswertes Signal“ gewürdigt.
Ziel: Unterstützung benachteiligter Kinder
Mit dem Geld sollen vor allem Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche gefördert werden, darunter Bildungsprogramme, Freizeitangebote und Hilfen für Familien in schwierigen Lebenslagen. Harry betonte, dass ihm das Wohl von Kindern seit jeher ein Herzensanliegen sei. Schon in der Vergangenheit hatte er sich intensiv für soziale Initiativen in Großbritannien und international eingesetzt.
Keine Annäherung an die Königsfamilie
Trotz des wohltätigen Engagements ist Harrys Besuch von Spekulationen über den anhaltenden Familienkonflikt überschattet. Ein Treffen mit seinem Vater, König Charles III., oder seinem Bruder, Thronfolger Prinz William, kam bislang nicht zustande. Beobachter sehen darin ein Zeichen, dass die Gräben innerhalb der Königsfamilie nach wie vor tief sind. Die Chancen auf eine Aussöhnung während dieses Besuchs gelten als gering.
Wohltätige Tradition
Harry knüpft mit seiner Spende an eine lange Tradition königlichen Engagements im Bereich Charity an. Gemeinsam mit seiner Frau Meghan hatte er bereits mehrfach soziale Projekte unterstützt, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, mentale Stärke und Unterstützung für Veteranen. Das Paar verfolgt auch mit der eigenen Stiftung Archewell weltweit Projekte.
Nächste Stationen
Harry wird nach Berichten britischer Medien noch bis Donnerstag in Großbritannien bleiben. Ob er weitere Termine wahrnimmt oder seine Reise privat fortsetzt, bleibt offen. Klar ist jedoch: Seine Spende an „Children in Need“ setzt ein starkes Signal – auch wenn der familiäre Streit die öffentliche Wahrnehmung weiterhin dominiert.
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