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Applaus, Applaus – das war großes Streaming-Kino! Oder na ja … fast.

geralt (CC0), Pixabay
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Was für eine Reise! Harry & Meghan – das Netflix-Märchen. Es begann wie ein Hollywood-Drehbuch: Ein Prinz, eine Schauspielerin, ein Megadeal mit Netflix über 100 Millionen Dollar. Tränen. Enthüllungen. Aufregung. Oprah winkte im Hintergrund. Und dann … kam Polo. Und With Love, Meghan. Und plötzlich wurde es … still.

Stiller als in der Bibliothek von Windsor nach Teeschluss.

From Royal Highness to Ranking Platz 3436

Man muss es ihnen lassen: Platz 3436 ist nicht leicht zu erreichen. Dafür braucht es echte Überzeugung, ein Thema zu wählen, das weltweit niemand interessiert. Polo – der Sport der Reichen und noch Reicheren – hat einfach nicht den Nerv der Netflix-Masse getroffen. Vielleicht fehlten Einhörner. Oder Drachen. Oder irgendwas mit Zombies?

Und Meghan? Mit Liebe, Meghan wurde zwar produziert, aber offenbar hauptsächlich für ihre engsten Freundinnen – und selbst die scheinen sich nur zögerlich durchgeklickt zu haben. 5,3 Millionen Views klingen erstmal viel, aber Platz 383 in den Charts ist eher so der Parkplatz ganz hinten an der Raststätte „Vergessenes Serienglück“.

Einvernehmlich getrennt – Netflix macht den Ghosting-Move mit Stil

Netflix sagt nun höflich „Tschüss“, ohne es direkt zu sagen. Man trennt sich in aller Freundschaft, wie nach einem sehr langen ersten Date, bei dem beide merken: Die Chemie war nur in Folge eins gut. Aber immerhin: Eine zweite Staffel von Meghans Lifestyle-Show soll im Herbst noch erscheinen. Vielleicht mit ein bisschen mehr Love und ein bisschen weniger Self-Help-Poesiealbum?

Paramount+, übernehmen Sie!

Aber halt! Ein neuer Ritter könnte nahen! Paramount+ schielt schon auf das freigewordene Traumpaar der Contentproduktion. Vielleicht planen sie ja eine Reboot-Serie: „Harry & Meghan – Die Rache der Klickzahlen“? Oder eine Kochshow? Oder eine interaktive Therapieserie für enttäuschte Streamingkunden?


Fazit: Ein Streamingmärchen ohne Happy End – aber mit Unterhaltungswert

Wer hätte gedacht, dass es leichter ist, einen Königshaus-Skandal zu liefern als einen Serienhit? Aber hey: Für 100 Millionen Dollar darf man auch mal experimentieren – und scheitern. Und wir hatten was zu lachen, zu seufzen und zu scrollen.

Danke, Netflix. Danke, Sussexes. Es war … königlich kurios.

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