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Die Bundesregierung bietet an, die Stationierung deutscher „Patriot“-Luftverteidigungssysteme in Polen bis zum Jahresende zu verlängern, um Polens Sicherheitsbedürfnissen gerecht zu werden. Ursprünglich sollten die Systeme, die seit Januar in Zamosc nahe der ukrainischen Grenze stationiert sind, nur ein halbes Jahr dort verbleiben.

Der polnische Verteidigungsminister hatte jedoch die Hoffnung geäußert, dass die Stationierung verlängert wird. Dies wurde bei einem Treffen mit dem Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius im Juli besprochen.

Eine weitere Verlängerung über dieses Jahr hinaus ist laut dem Bundesverteidigungsministerium nicht geplant. Die „Patriot“-Systeme sollen im kommenden Jahr zur NATO-Krisenreaktionstruppe beitragen. Die Stationierung in Polen war beschlossen worden, nachdem eine Rakete im Grenzgebiet zur Ukraine eingeschlagen hatte. Ein ursprünglicher Vorschlag, die Systeme an die Ukraine weiterzugeben, wurde von Deutschland abgelehnt.

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