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Also doch – Irland ohne EU-Hilfe nicht zu retten

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Irlands Premier ­Brian Cowen erwartet dieses Jahr ein Budgetdefizit von einem Drittel des BIP. Das nächste Sparpaket wird nun mit ziemlicher Sicherheit dazu führen, dass die Prognosen für Wirtschaftswachstum und Budgetdefizit erneut revidiert werden müssen.
Welch glückliche Tage! Als die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vor ziemlich genau einem halben Jahr ihren Konjunkturausblick veröffentlichte, schien in Irland die Welt noch in Ordnung zu sein. Die Finanzkrise hatte den keltischen Tiger (oder genauer gesagt seine Banken) zwar hart getroffen, doch die Regierung von Premier ­Brian Cowen wurde für ihren Sparkurs gelobt: Ein Land, das nicht davor zurückschrecke, den Gürtel enger zu schnallen, werde erstarkt aus der Krise kommen, lautet damals der Tenor der Beobachter – und die OECD-Experten prognostizierten ein irisches Budgetdefizit von knapp zwölf Prozent der Wirtschaftsleistung.

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