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AfD und die Spendendebatte: Wer hat an der Uhr gedreht?

Arya_W_Putra (CC0), Pixabay
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Ach, die AfD und ihre Spendenaffären – ein Klassiker, fast so verlässlich wie Wahlplakate mit empörtem Gesichtsausdruck. Diesmal geht es um eine Werbekampagne im Wert von 2,35 Millionen Euro, die freundlicherweise von Gerhard Dingler, einem ehemaligen FPÖ-Funktionär, bezahlt worden sein soll. Doch Moment mal – war er das wirklich?

Eine „Spende“ mit magischem Geldfluss

🔎 Österreichische Ermittler haben herausgefunden, dass Dingler kurz vor seiner Großzügigkeit selbst eine „Schenkung“ über 2,6 Millionen Euro erhielt – von niemand Geringerem als dem Duisburger Immobilienmilliardär Henning Conle.

🏦 Auf Nachfragen der Bank erklärte Dingler zuerst, dass das Geld für ein Immobilienprojekt bestimmt sei. Plötzlich jedoch – zack! – gingen exakt 2.349.906 Euro an eine Plakatwerbefirma in Köln.

🖼 Und siehe da: Überall in Deutschland prangen AfD-Plakate! Welch ein Zufall! Dingler als großzügiger Gönner? Oder doch nur eine Marionette in einem Spendenschauspiel?

Ermittlungen? Aber sicher doch!

👮‍♂️ Österreichische Sicherheitsbehörden, das deutsche Bundeskriminalamt und der Nachrichtendienst sind nun hellhörig geworden. Der Verdacht: Geldwäsche und illegale Parteienfinanzierung über Strohmann-Konstruktionen.

💰 Falls sich herausstellt, dass die AfD hier geschummelt hat, könnte sie eine Strafe in dreifacher Höhe der Spende zahlen müssen – also satte sieben Millionen Euro. Das sind ziemlich viele Wahlplakate weniger …

AfD: „Wir wissen von nichts!“

🔵 Ein Sprecher von AfD-Chefin Alice Weidel beteuert natürlich: „Wir hatten keinerlei Hinweise darauf, dass Dingler nur ein Strohmann ist.“ Der Ex-FPÖ-Mann habe der AfD versichert, dass das Geld „aus seinem eigenen Vermögen“ komme. Na dann, alles gut!

📞 Dingler und Conle? Die hüllen sich erstmal in vornehmes Schweigen – vermutlich zu beschäftigt damit, weitere Immobilienprojekte zu planen oder Geld auf wundersame Weise verschwinden zu lassen.

Fazit: Dieselbe Geschichte, andere Millionensumme

Ob Strohmannspende oder nur ein Zufall in bester „Monopoly“-Manier – das wird nun die Justiz klären. Doch eines ist sicher: Diese Story ist spannender als jeder Krimi, nur leider viel vorhersehbarer.

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