Nach der Landtagswahl in Brandenburg wird die AfD zwar nicht an der neuen Regierung beteiligt sein, doch sie hat durch ihren hohen Stimmenanteil erheblichen politischen Einfluss gewonnen. Im neuen Landtag verfügt die AfD über 30 der 88 Sitze, was ihr eine sogenannte Sperrminorität verschafft.
Eine Sperrminorität bedeutet, dass eine Partei oder Gruppe so viele Sitze in einem Parlament hat, dass sie bestimmte Entscheidungen blockieren kann, die eine qualifizierte Mehrheit erfordern. In diesem Fall geht es um Entscheidungen, für die laut der Landesverfassung eine Zweidrittelmehrheit im Landtag nötig ist.
Eine Situation, in der die Sperrminorität der AfD eine wichtige Rolle spielt, wäre die Auflösung des Landtags, um den Weg für Neuwahlen freizumachen. Dafür ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich, also mindestens 59 der 88 Abgeordnetenstimmen. Da die AfD 30 Sitze hält, können die übrigen Parteien allein nicht die notwendige Mehrheit erreichen, ohne die AfD mit einzubeziehen.
Das bedeutet, dass die AfD in solchen Fällen eine entscheidende Blockademacht hat. Ohne ihre Zustimmung ist es praktisch unmöglich, Neuwahlen oder andere Entscheidungen, die eine Zweidrittelmehrheit erfordern, durchzusetzen. Obwohl die AfD nicht direkt an der Regierung beteiligt ist, hat sie durch diese Sperrminorität dennoch erheblichen Einfluss auf wichtige politische Entscheidungen.
In der Praxis könnte dies die Regierungsbildung und das allgemeine politische Geschehen in Brandenburg komplizierter machen, da andere Parteien gezwungen sind, strategisch vorzugehen, um die AfD zu umgehen oder zumindest zu berücksichtigen.
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