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Adam Driver verrät: Disney stoppte geplanten „Star Wars“-Film über Ben Solo

MIH83 (CC0), Pixabay
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Der US-Schauspieler Adam Driver, bekannt als Kylo Ren bzw. Ben Solo in der jüngsten Star Wars-Trilogie, hat erstmals öffentlich erzählt, dass er zwei Jahre lang an einem eigenen „Star Wars“-Projekt arbeitete – doch Disney machte dem Vorhaben schließlich ein Ende.

In einem Interview mit der Associated Press erklärte Driver, dass er gemeinsam mit Regisseur Steven Soderbergh an einem Film mit dem Titel „The Hunt for Ben Solo“ gearbeitet habe. Die Geschichte sollte nach den Ereignissen von „The Rise of Skywalker“ (2019) spielen – also nach dem Tod seiner Figur, die sich im Finale geopfert hatte, um Rey (Daisy Ridley) zu retten.


„Lucasfilm war begeistert – Disney sagte Nein“

Laut Driver habe er die Idee an Soderbergh herangetragen, der sie gemeinsam mit Drehbuchautorin Rebecca Blunt weiterentwickelte. Lucasfilm sei von der Idee überzeugt gewesen, heißt es.
Sogar ein Drehbuchautor, Scott Z. Burns, sei bereits engagiert worden.

Doch als das Projekt den obersten Disney-Chefs – Bob Iger und Alan Bergman – vorgelegt wurde, kam das Aus:

„Sie sagten einfach: Nein. Sie sahen nicht, wie Ben Solo noch leben könne. Und das war’s dann,“ so Driver.

Er beschrieb das Drehbuch als „eines der besten, an denen ich je beteiligt war“ und zeigte sich sichtlich enttäuscht über die Absage.


Ein kleiner, aber ehrlicher „Star Wars“

Driver betonte, dass das geplante Projekt charaktergetrieben und kostengünstig sein sollte – mehr im Stil von „Das Imperium schlägt zurück“ als der typischen Blockbuster-Giganten.

„Wir wollten etwas Handgemachtes, Persönliches schaffen – weniger Effekte, mehr Figuren, mehr Seele“, sagte der Schauspieler.


Fans fordern: „Das muss verfilmt werden“

In den sozialen Netzwerken sorgte Drivers Enthüllung für Aufsehen. Viele Fans bezeichneten die Absage als „verpasste Chance“. Auf X (vormals Twitter) schrieb ein Star-Wars-Newsaccount:

„Dieses Filmprojekt muss passieren!“

Denn der Tod von Ben Solo war bereits 2019 stark umstritten: Zahlreiche Fans hatten gehofft, dass die Figur überlebt und in künftigen Filmen einen Weg zur Wiedergutmachung findet.


Disney auf der Suche nach einer neuen Richtung

Seit dem Ende der „Skywalker“-Saga tut sich Disney schwer, das „Star Wars“-Universum erfolgreich ins Kino zurückzubringen. Mehrere geplante Filme wurden angekündigt – und später wieder eingestellt.

Im Sommer 2026 soll mit „The Mandalorian and Grogu“ erstmals wieder ein Star Wars-Film in die Kinos kommen, gefolgt von „Star Wars: Starfighter“ mit Ryan Gosling.
Auch ein Projekt mit Daisy Ridley ist in Planung – darin soll Rey den Jedi-Orden neu aufbauen. Ob Adam Driver darin eine Rolle spielt, ist unklar.


„No one’s ever really gone“ – außer vielleicht Kylo Ren

Ironischerweise gilt in der Star Wars-Welt das Motto:

„Niemand ist jemals wirklich fort.“

Doch zumindest für Adam Drivers Ben Solo scheint das nicht mehr zu gelten – Disney hat ihn endgültig ins galaktische Jenseits geschickt.

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