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ACS und Hochtief: Wie geht es weiter

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Im Übernahmekampf um den deutschen Baukonzern Hochtief hat der spanische Angreifer ACS einen wichtigen Etappensieg errungen.
Hochtief selber hofft aber noch ein Eingreifen der BaFin.

ACS kontrolliert nach Angaben vom Dienstag 30,3 Prozent der Hochtief-Aktien. Mit einem Anteil von über 30 Prozent kann ACS über die Börse in Ruhe Hochtief-Aktien zukaufen und sich so die anvisierte Mehrheit sichern. Management und Betriebsrat des Essener Unternehmens wehren sich seit Monaten gegen die geplante Übernahme. ACS hatte seit Mitte Dezember neun eigene Aktien im Tausch gegen fünf Hochtief-Papiere angeboten. Am morgigen Mittwoch beginnt die erweiterte Annahmefrist für das Tauschgeschäft, die bis 18. Januar läuft. Danach schließt sich noch eine siebentägige Rücktrittsfrist an.

Laut einem Bericht auf handelsblatt.com setzt der deutsche Baukonzern seine letzte Hoffnung nun auf die BaFin. Die Finanzaufsicht könnte die Übernahme noch verhindern, weil der US-Fonds Southeastern Management SEAM mit ACS kooperiert hätte.

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