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Achtung: Betrugsversuche im Namen des Bundeszentralamtes für Steuern

Maklay62 (CC0), Pixabay
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Immer wieder versuchen Betrüger, durch gefälschte E-Mails, Briefe oder SMS an persönliche Daten von Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen. Aktuell treten vermehrt betrügerische Nachrichten auf, die angeblich vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) stammen.

Wichtig: Das BZSt versendet keine Zahlungsaufforderungen oder Anfragen zur Dateneingabe per E-Mail oder SMS.

Bitte reagieren Sie nicht auf solche Nachrichten, klicken Sie keine Links an, und öffnen Sie keine Anhänge.

 Aktuelle Betrugsmaschen im Überblick:

❗ Betrugsversuch 1: „Abweichung bei Krypto-Angaben“

Bezug auf die neue EU-Richtlinie DAC 8 – mit der Behauptung, es lägen Unstimmigkeiten bei Krypto-Beständen vor. Die Nachricht fordert zur Anmeldung bei „Mein Elster“ über eine gefälschte Internetadresse auf.

❗ Betrugsversuch 2: „IBAN-Bestätigung für SEPA-Lastschriftmandat“

Ein angeblicher Bescheid liegt vor, und Sie sollen Ihre Bankdaten verifizieren. Die angegebenen Links führen auf betrügerische Seiten – nicht zum echten Elster-Portal.

❗ Betrugsversuch 3: „Ordnungsgeldverfahren wegen Umsatzangaben“

Sie werden angeblich wegen fehlender Umsatzmeldungen angezeigt – mit der Androhung eines Ordnungsgelds. Auch hier ist die Absenderadresse gefälscht.

❗ Betrugsversuch 4: „Neue Mitteilung verfügbar“

Eine E-Mail mit dem Hinweis auf eine angebliche neue Nachricht vom BZSt. Durch einen Link sollen persönliche Daten abgefragt werden.

❗ Weitere bekannte Varianten:

  • Aufforderung zur Datenaktualisierung durch ein „Meldeformular“
  • Gefälschte Steuerbescheide oder Rechnungen über Bearbeitungsgebühren
  • Falsche Rückerstattungen der Einkommensteuer
  • Aufforderung zur Erklärung über Kryptovermögen

So erkennen Sie betrügerische Nachrichten:

Achten Sie auf folgende Hinweise:

  • Ungewöhnliche Absenderadressen (z. B. mit Endungen wie @online.bzst.de, @bzst-abwicklung.de etc.)
  • Aufforderung zur Eingabe persönlicher Daten über Links oder Formulare
  • Zahlungsaufforderungen an ausländische Konten (das BZSt nutzt ausschließlich deutsche Bundeskonten)
  • Sprachlich fehlerhafte Formulierungen oder falsche Fachbegriffe
  • Keine konkreten Kontaktdaten oder Namen von Sachbearbeitern

Was Sie tun sollten:

  • Öffnen Sie keine Links oder Dateianhänge.
  • Geben Sie keine persönlichen Daten oder Kontoinformationen preis.
  • Leisten Sie keine Zahlungen.
  • Löschen Sie die Nachricht oder werfen Sie den Brief weg.
  • Melden Sie verdächtige Nachrichten per E-Mail an das Bundeszentralamt für Steuern. (Bitte beachten Sie: Es erfolgt keine individuelle Rückmeldung.)

Sollten Sie bereits Daten übermittelt oder Zahlungen geleistet haben:

  • Wenden Sie sich sofort an Ihre Bank.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

 Weitere Informationen zur IT-Sicherheit:

Hilfreiche Tipps zum Schutz vor Phishing und Datenmissbrauch finden Sie auch auf den Seiten des
Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):
www.bsi.bund.de

Bleiben Sie wachsam. Betrüger gehen immer professioneller vor – aber gemeinsam können wir uns schützen

 

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