Deutschland will sich einem Medienbericht zufolge auf EU-Ebene nicht mehr für eine 50-prozentige Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes von Autos starkmachen. Das Ziel dürfte vom Tisch sein, berichtete der „Spiegel“ heute ohne Angabe von Quellen.
Demnach rügte der deutsche Finanzminister Olaf Scholz (SPD) seine Parteikollegin aus dem Umweltressort, Svenja Schulze, für derartige Vorschläge. Eine wichtige Rolle habe dabei ein Besuch von Betriebsräten deutscher Autokonzerne bei Schulz gespielt.
Sie hätten erklärt, eine 50-prozentige Senkung sei technisch nicht möglich und würde zum Verlust vieler Arbeitsplätze führen. Dem „Spiegel“ zufolge wird nach einer Lösung gesucht, wie die SPD-Politikerin aus dem Konflikt ohne Gesichtsverlust hervorgeht. Das dürfte dann aber doch eher schwierig werden.
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