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Comeback

olenchic (CC0), Pixabay
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Hunderte Bundesangestellte, die im Zuge von Elon Musks radikalem Sparkurs im „Department of Government Efficiency“ (DOGE) ihre Jobs verloren hatten, werden nun zur Rückkehr aufgefordert. Laut einem internen Memo der General Services Administration (GSA) sollen sie bis Ende der Woche zusagen und spätestens am 6. Oktober wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren – nach sieben Monaten faktischer Zwangspause.

Die GSA, seit den 1940er-Jahren zuständig für die Verwaltung tausender Bundesimmobilien, war durch Musks Kahlschlag lahmgelegt. „Die Behörde war kaputt und unterbesetzt, sie konnte ihre Grundfunktionen nicht mehr erfüllen“, so Chad Becker, früher selbst bei der GSA tätig und heute Immobilienberater.

Von der Effizienz zur Fehlplanung

Musk hatte im Auftrag der Trump-Administration versucht, massiv Stellen zu streichen und Bundesgebäude zu verkaufen. Rund 800 Kündigungen von Mietverträgen wurden an Vermieter verschickt, häufig ohne die betroffenen Behörden überhaupt zu informieren. Zudem sollten Hunderte Immobilien veräußert werden.

Die Realität: 131 Mietverträge liefen aus, obwohl die Behörden gar nicht ausgezogen waren. Das Ergebnis waren hohe Zusatzkosten für den Steuerzahler, weil Eigentümer keine neuen Mieter fanden und Gebühren verlangten.

Rückabwicklung auf ganzer Linie

Mittlerweile wurden über 480 der geplanten Kündigungen zurückgenommen, und die groß angekündigten Einsparungen schrumpften drastisch: Statt 460 Millionen Dollar sollen laut internen Zahlen nur noch 140 Millionen eingespart worden sein.

Parallel zu den gescheiterten Kürzungen entließ DOGE tausende Beschäftigte – nun muss die Regierung sie zurückholen, um die Handlungsfähigkeit der GSA wiederherzustellen. Betroffen sind unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für Immobilienverwaltung, Facility Management und Vertragsabwicklung zuständig waren.

Politischer Druck wächst

Demokraten sprechen von einer „teuren Chaosnummer“. Greg Stanton, ranghöchster Demokrat im zuständigen Kongressausschuss, betonte, es gebe keinerlei Belege, dass die Entlassungen überhaupt Einsparungen gebracht hätten. Stattdessen sei „kostspielige Verwirrung“ entstanden, während zentrale Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger gelitten hätten.

Prüfung durch den Rechnungshof

Das Government Accountability Office (GAO) untersucht nun das gesamte Vorgehen der GSA: Personalabbau, Vertragskündigungen und geplante Verkäufe von Bundesgebäuden. Ein Bericht soll in den kommenden Monaten vorgelegt werden.

Fest steht: Der radikale Effizienzplan von Elon Musk und DOGE ist zum Bumerang geworden – ausgerechnet für die Steuerzahler, die man angeblich entlasten wollte.

 

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