Ein verurteilter Drogendealer aus Nordengland ist zu mehr als 26 Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem er kurz nach seiner Haftentlassung erneut in großem Stil kriminell aktiv wurde – diesmal auch im Waffenhandel.
Nathaniel Hollywood, 39, begann nur wenige Wochen nach seiner Entlassung im März 2020 damit, über ein verschlüsseltes Kommunikationsnetzwerk den Verkauf von Drogen und Kriegswaffen zu organisieren. Zu den angebotenen Waffen zählten unter anderem AK-47-Gewehre sowie Maschinenpistolen vom Typ Uzi und Skorpion.
Die Ermittler kamen ihm durch die Entschlüsselung des Netzwerks EncroChat auf die Spur. Die Plattform galt lange als sicherer Kommunikationskanal für Kriminelle, bis französische Behörden sie 2020 infiltrierten und Daten mit internationalen Strafverfolgern teilten.
Die ausgewerteten Nachrichten zeichneten ein detailliertes Bild: Hollywood koordinierte nicht nur Drogengeschäfte mit Kokain, Amphetaminen, Cannabis und Ketamin, sondern spielte laut Polizei eine zentrale Rolle innerhalb eines größeren Netzwerks. Chats dokumentierten Preise, Lieferketten und sogar Bilder der Ware.
Vor Gericht gestand Hollywood mehrere Anklagepunkte, darunter Verschwörung zum Drogenhandel sowie Unterstützung weiterer Straftaten. Besonders schwer wog, dass er gegen Auflagen aus einer früheren Verurteilung verstoßen hatte – erst wenige Jahre zuvor war er wegen Kokainhandels zu elf Jahren Haft verurteilt worden.
Der Fall unterstreicht, wie stark organisierte Kriminalität auf verschlüsselte Kommunikation setzt – und wie entscheidend deren Aufklärung für Ermittlungen geworden ist.
Die Polizei sprach von einem klaren Signal: Auch komplexe kriminelle Netzwerke seien nicht unangreifbar.
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