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Auf ein Neues. 29. November bis 10. Dezember 2010 steht der Klimagipfel in Cancun an. Es werden sich rund 120 Regierungschefs aus ebenso vielen Ländern in Mexiko tummeln. Und sie werden sich wieder höchstens auf ein Gruppenfoto einigen können.

Kaum ein Unterschied zu Kyoto 1997 oder Kopenhagen 2009. Wobei die Enttäuschung diesmal geringer sein wird. Weil man sich nicht mehr täuschen lässt und schon im Vorfeld die Erwartungen so niedrig geschraubt wurden, dass die zahlreichen Klimabremser aus allen Herren Länder sich getrost vereinigen können.

Die Probleme bleiben die gleichen: Die großen Schwellenländer China, Indien, Brasilien denken nicht daran, die klimaschädlichen CO2-Gase einzudämmen, um ihr durch die Krise geknicktes Wachstum wieder in Schwung zu bringen; von den USA ganz zu schweigen. Europa ist genauso gebeutelt von der Wirtschaftskrise und alles andere als gewillt, sich Restriktionen aufzuerlegen, die andere nicht einmal versuchen, einzuhalten. So schaut’s aus. Kleines ungutes Detail am Rande: Dabei zeigt gerade die Krise, dass auch die verminderte Produktion nur minimal mindernde Positivauswirkungen auf’s Klima zeigte – gerade mal 1,3 Prozent.

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