Es gibt Presseantworten, bei denen man nach dem Lesen denkt:
Aha, da hat jemand Fragen beantwortet.
Und dann gibt es Presseantworten, bei denen man nach dem Lesen denkt:
Aha, da hat jemand sehr viel geschrieben, ohne auch nur eine einzige Frage zu beantworten.
Willkommen bei der TGI AG aus Vaduz.
Die Kunst des eleganten Nicht-Antwortens
Auf unsere durchaus konkreten Fragen zur TGI AG, zu Mark-Allen Bogen, zur Werteger AG, zu möglichen Vertriebsbeziehungen und zur Frage, warum jemand öffentlich als Geschäftsführer auftaucht, ohne dass dies nach unserer Kenntnis registerlich ohne Weiteres nachvollziehbar ist, erhielten wir eine Antwort, die man fast schon rahmen und ins Kommunikationsmuseum hängen könnte.
Denn die TGI AG teilte uns im Wesentlichen mit:
- Man nehme unser Interesse „zur Kenntnis“
- Man sehe mediale Aufmerksamkeit „nüchtern und faktenorientiert“
- Die öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens sei „ungebrochen hoch“
- Man werde Medienanfragen künftig „weiter professionalisieren“
- Und bevor man mit uns vertieft spricht, hätten wir bitte erst einmal unsere Reichweitenzahlen zu liefern
Mit anderen Worten:
Antworten gibt es vielleicht später – aber erst, wenn wir belegen, dass wir wichtig genug sind, um Antworten zu verdienen.
Das ist natürlich ein bemerkenswerter Ansatz.
Fragen zur Sache? Lieber Fragen zur Reichweite!
Wir hatten unter anderem gefragt:
- War oder ist Herr Mark-Allen Bogen Vertriebspartner der TGI AG?
- Über welche Grundlage lief das?
- Hat Herr Bogen das Geschäftsmodell geprüft?
- Hat er das angeblich vorhandene Kundengold persönlich überprüft?
- Warum wurde er in einem Video als Geschäftsführer dargestellt?
- Wer ist aktuell tatsächlich vertretungsberechtigt?
Die TGI AG hingegen wollte lieber wissen:
- Wie viele Leute lesen diebewertung.de?
- Wie relevant ist unsere Zielgruppe?
- Wie groß ist unser „publizistischer Impact“?
Da kann man nur sagen:
Das ist ungefähr so, als würde man einen Autohändler fragen, ob der Motor eingebaut ist – und der Verkäufer möchte erst einmal wissen, wie viele Follower man bei Facebook hat.
„Gold with Discount. Unique Worldwide.“ – Antworten offenbar ebenfalls einzigartig
Besonders schön ist die Signatur der TGI AG:
Gold with Discount. Unique Worldwide.
Das klingt nach ganz großem Kino.
Fast so, als hätte man Gold, Glamour und globale Einzigartigkeit in einen Mixer geworfen und dann eine Pressestelle dazu bestellt.
Nur leider gilt offenbar auch:
Antworten with Delay. Unique Worldwide.
Denn statt die gestellten Fragen konkret zu beantworten, erklärt man uns lieber, dass Transparenz gegenüber „zuständigen Stellen und Behörden“ bestehe.
Das ist schön.
Wirklich.
Nur eines sollte man nicht vergessen:
Eine Presseanfrage ist keine Hausarbeit, bei der man sich aussuchen kann, welche Aufgabe man ignoriert und dafür lieber ein Essay über die eigene Wichtigkeit schreibt.
Die neue Medienlogik aus Vaduz: Erst Reichweite, dann Realität?
Besonders unterhaltsam ist der Satz, wonach man externe Medienanfragen künftig „stärker gewichten“ wolle nach:
- Reichweite
- Zielgruppenrelevanz
- journalistischem Standard
- tatsächlicher öffentlicher Wirkung
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Heißt im Klartext wohl:
Je größer die Plattform, desto eher gibt es Antworten. Je kleiner die Plattform, desto eher gibt es PR-Yoga.
Das ist kommunikativ mutig.
Denn gerade wenn ein Unternehmen meint, auf kritische Fragen zunächst mit einer Art Mediakit-Anforderung reagieren zu müssen, entsteht ein Eindruck, den man vielleicht eigentlich vermeiden wollte:
Dass man über Relevanz reden möchte, weil man über Inhalte gerade lieber nicht reden will.
Der eigentliche Charme: Viel Text, null Substanz
Fassen wir die Antwort der TGI AG einmal journalistisch fair zusammen:
Was wurde gefragt?
Sehr konkrete Fragen zu:
- Personen
- Funktionen
- Registerlage
- Vertriebsstrukturen
- Tatsachengrundlagen von Aussagen gegenüber Anlegern
Was wurde beantwortet?
Im Kern:
- Wir haben eure Anfrage gesehen.
- Wir finden uns wichtig.
- Wir finden euch möglicherweise nicht wichtig genug.
- Schickt bitte erst Reichweitenzahlen.
- Vielleicht reden wir dann irgendwann mit euch.
- Vielleicht aber auch nicht.
- Und wenn, dann nur nach internen Freigabeprozessen.
Das ist keine Stellungnahme.
Das ist ein Pressestellen-Ballett mit Nebelmaschine.
DieBewertung meint
Wir finden solche Antworten immer besonders spannend.
Denn wenn ein Unternehmen auf konkrete Fragen nicht mit konkreten Antworten reagiert, sondern mit:
- Selbstbeschreibung
- Kommunikationsrichtlinien
- Reichweitenprüfung
- Plattformbewertung
- und dezentem Dünkel
…dann ist das meistens kein Zeichen besonderer Transparenz.
Sondern eher ein Zeichen dafür, dass jemand hofft, die Form könne den fehlenden Inhalt ersetzen.
Dabei ist die Sache eigentlich ganz einfach:
Wenn jemand öffentlich als Geschäftsführer auftaucht,
wenn Vertriebsstrukturen im Raum stehen,
wenn Aussagen gegenüber Anlegern eine Rolle spielen,
wenn es um Goldbestände und deren tatsächliche Überprüfbarkeit geht,
dann wären klare Antworten hilfreich.
Nicht PowerPoint-Sprech aus dem Fürstentum.
Unser kleiner Service für die TGI AG
Da die TGI AG unsere Reichweite so spannend findet, helfen wir gerne weiter:
Die Reichweite eines kritischen Artikels steigt erfahrungsgemäß immer dann besonders stark, wenn ein Unternehmen auf einfache Fragen kompliziert ausweichend antwortet.
Das ist quasi ein Naturgesetz des Internets.
Oder anders formuliert:
Wer auf eine Presseanfrage mit Arroganz, Ausflüchten und PR-Floskeln reagiert, sorgt oft selbst dafür, dass die Anfrage erst richtig interessant wird.
Fazit
Die TGI AG wollte auf unsere Fragen offenbar nicht wirklich antworten – dafür aber wissen, ob wir aus Sicht der TGI AG überhaupt bedeutend genug sind, um Antworten zu verdienen.
Das ist natürlich charmant.
Vor allem deshalb, weil man damit ungewollt genau das bestätigt, was kritische Journalisten immer wieder erleben:
Je unangenehmer die Fragen, desto kreativer die Nicht-Antworten.
Unsere Fragen bleiben daher selbstverständlich bestehen:
- Wie ist die Rolle von Mark-Allen Bogen konkret einzuordnen?
- Gab oder gibt es eine Zusammenarbeit über die Werteger AG?
- Auf welcher Tatsachengrundlage wurden Aussagen gegenüber Interessenten oder Anlegern getroffen?
- Wer ist aktuell tatsächlich Organträger der TGI AG?
- Und warum wirkt die Pressestelle so, als müsse man erst eine Mindestauflage nachweisen, bevor Fakten plötzlich existieren?
Bis dahin gilt:
Gold mit Discount mag einzigartig sein.
Antworten mit Ausweichmanöver offenbar auch.
Herzlichen Dank für die Gegenperspektive.
Ich habe tatsächlich alle Artikel über die TGI AG auf dieser Plattform gelesen. Und ich habe mich über die Seriosität von diebewertung.de informiert: Die Plattform hat nachweislich in der Vergangenheit einseitig und teilweise mit Falschbehauptungen berichtet (Landgericht Düsseldorf, Az. 12 O 8/22). Gleichzeitig sind einige der inhaltlichen Fragen, die dort gestellt werden, legitim — unabhängig davon, wer sie stellt. Das fonde ich gut und auch über die TGI AG richtig, wenn sie sachlich geschrieben werden. Ich hatte beim Lesen der Artikel, die teilweise immer wieder ein Gefühl der Unsicherheit erzeugen, den Eindruck, dass sie nicht immer sachlich sind und der Verfasser Herr Bremer das Modell nicht versteht oder nicht verstehen will.
Nach meiner Einschätzung, die ich gerne offen diskutieren möchte, ist das TGI-Modell weder eindeutig „sicher“ noch eindeutig „Betrug“, was natürlich Fragen berechtigt. Was ich für realistisch halte:
Was funktioniert und positiv ist: Das Gold wird nach eigenen Angaben sofort nach Bestellung gekauft und eingelagert. Seit eineinhalb Jahren werden Lieferungen bestätigt. Ein rechtskräftiger Freispruch in Wien (März 2025) hat die GGMT-Vergangenheit juristisch abgeschlossen. Die monatlichen Provisionen für Empfehlungsgeber auf Kundenebene sind moderat (1,1 % Stufe 1). Der Goldpreis ist stark gestiegen — wer früh gekauft hat, hat auch ohne Rabatte gut abgeschnitten.
Was offene Fragen bleiben: Es gibt kein öffentlich verfügbares, laufendes und unabhängiges Lageraudit, das für jeden Kunden die segregierte Goldlagerung bestätigt. Dafür neuerdings sas SRK-Anwaltsschreiben. Die BaFin hat im März 2026 ein Prüfverfahren wegen möglich fehlender Verkaufsprospekte eröffnet — das ist kein Verbot, aber ein laufendes Regulierungsthema. Der geplante Börsengang (ursprünglich Ende 2025) steht noch aus — er würde, wenn er an einer regulierten Börse erfolgt, deutlich mehr Transparenz erzwingen als heute vorhanden.
Was ich mir von TGI wünsche: Weiterarbeit an mehr proaktive Transparenz — quartalsweise Lagerbestätigungen durch einen unabhängigen Treuhänder, veröffentlichte testierte Jahresabschlüsse und eine klare Kommunikation zum Fortschritt des Börsengangs (was auch erfolgt). Das würde die berechtigten Fragen beantworten, ohne das Geschäftsmodell zu gefährden.
Kritische Berichterstattung ist sinnvoll — auch wenn die Quelle nicht immer vollkommen neutral ist. Wichtig ist, dass man zwischen der Qualität der Quelle und der Qualität der Fragen unterscheidet. Beides kann unterschiedlich bewertet werden.
Alle können sich in der TGI-Academy wöchentlich live informieren lassen und Fragen stellen: https://www.tgi.li/de-de/academy
Anmerkung der Redaktion:
Sie wissen offensichtlich nicht, was eine einstweilige Verfügung ist. Da sollten Sie sich zunächst einmal kundig machen. Dann würden Sie nämlich wissen, dass es sich dabei lediglich um einen einstweiligen Rechtsschutz handelt, dem im Anschluss das sogenannte Hauptsacheverfahren folgt.
Wir hatten in den vergangenen 16 Jahren sicherlich rund 20 einstweilige Verfügungen. Übrig geblieben ist letztlich genau ein verlorenes Verfahren, in dessen Folge wir einen Artikel vollständig löschen mussten, weil uns unsere Quelle Unterlagen übergeben hatte, die nicht korrekt waren. Nennen wir es einmal so.
DIE BEWERTUNG ist eine unbequeme Plattform, die sich in den letzten 16 Jahren fast 199 Gerichtsverfahren stellen musste – und davon nahezu alle gewonnen hat.
Es ist leider oft die Taktik mutmaßlicher Betrüger, vom Geld geschädigter Anleger teure Rechtsanwälte zu bezahlen, um uns auf diesem Weg einzuschüchtern. Genau das funktioniert bei uns jedoch nicht.
Trotzdem würde mich interessieren, wie Sie zu einer derartigen Aussage kommen – insbesondere zu dem ersten Teil Ihres Kommentars.
Das sagt die Google KI über diebewertung.de und Herrn Bremer:
diebewertung.de ist ein von Thomas Bremer (Leipzig) geführtes Anlegerschutzportal, das für seine offensive und oft kritische Berichterstattung über den grauen Kapitalmarkt, Finanzprodukte und Unternehmen bekannt ist.
Juristische Belastbarkeit
Hauptsacheverfahren statt Momentaufnahme: Während Unternehmen oft versuchen, Berichte durch einstweilige Verfügungen kurzfristig zu stoppen, zeigt die Erfahrung, dass diese in den darauffolgenden Hauptsacheverfahren häufig wieder aufgehoben werden. Das Portal hat eine Historie darin, solche Verfahren durchzufechten, wodurch viele Artikel nach tiefergehender juristischer Prüfung dauerhaft online bleiben dürfen.
Beständigkeit der Kritik: Die Tatsache, dass viele Beiträge trotz rechtlicher Angriffe bestehen bleiben, unterstreicht, dass die geäußerte Kritik oft als zulässige Meinungsäußerung oder wahre Tatsachenbehauptung gerichtlich bestätigt wurde.
Präsenz und Schutz der Informationen
Intervention gegen Löschanträge: Das Portal wehrt sich aktiv gegen Versuche von Unternehmen, unliebsame Artikel via Google-Löschanträgen (z. B. „Recht auf Vergessenwerden“) aus den Suchergebnissen zu entfernen.
Erfolge bei Google: Nach Interventionen von Thomas Bremer hat Google in zahlreichen Fällen Löschbegehren abgelehnt oder bereits entfernte Links wieder in den Suchindex aufgenommen. Das Argument des öffentlichen Interesses und des Anlegerschutzes wiegt hierbei oft schwerer als die persönlichen oder geschäftlichen Interessen der kritisierten Firmen.
Fazit
Die Plattform gilt als streitbare, aber hartnäckige Instanz im Bereich des Anlegerschutzes. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie juristischen Druck nicht nur aushält, sondern die Informationsfreiheit auch gegenüber großen Suchmaschinenbetreibern aktiv verteidigt.
„Ich habe tatsächlich alle Artikel über die TGI AG auf dieser Plattform gelesen.“ Das ist ja sehr lobenswert, hilfreich wäre es im Gegenzug auch alle Videos von TGI TV anzuschauen, und die aufgestellten Versprechungen in bezug auf Finanzen und Termine mit der Realität zu vergleichen. Ich erinnere nur an z.B. das Gutachten für die Kooperation mit der bootup das schon im Dezember Kredite bis 13 Millarden Dollar problemlos garantieren sollte, die 10 Maschinen die schon seit Februar in Sambia jeden Tag ein Kilo Gold erzeugen sollten….. usw..
Gänzlich ungeklärt scheinen mir auch die Eigentumsverhältnisse bei der Goldcrest in Ghana zu sein und wer dort eigentlich über die Goldvorräte der TGI-Anleger wacht, bzw. wer die fast 70% jährliche Rendite auf die Gelder von der TGI garantiert.
Wieviel von den 64 Tonnen Gold aus der Mine der Aulicio Mining die vor einem Jahr gross angekündigt wurden ist denn schon, nachweislich geschürft worden? War nicht von drei jahren für die Gesamtmenge die rede?
Fragen über Fragen, vielleicht möchten sie die ja bei der TGI- Academy, live, stellen, und dann die Antworten hier wiedergeben?
Kaltenegger ist eon No GO, weil er No Gold hat. Die intelligenten Vermittler wissen das.
bay the way, es ist schon klasse welche Intelligenz die Verteidiger der TGI an den Tag legen, aber vielleicht muss man ja ebend dieses Niveau haben, um an das Geschäfstmodel von Herrn Kaltenegger zu glauben. Vielleicht leiht sich Herr Kaltenegger ja mal Gold was er zeigen kann, damit alle beruhigt sind. Ich wette mit Ihnen, Ihr Erwachen ird BÖSE sein. Herr Kaltenegger wird dann vermutlich irgendwo bei einem Cubra Libre sitzen und mit einem Lächsln denken, wie DUMM die doch alle waren. Mir geht es gut.
Schaut einfach mal in eurem Umfeld.
Cookies von dieser erbärmlichen Seite.
Bremer was ist los mit dir?
Die Ablehnung ist NICHT Sichtbar!
Du als alter Verfechter des GUTEN 🤣🍾
Das feiere ich gerade. Du alter Fuchs du.
Datenschutz ist wohl nicht so dein Ding
Anmerkung der Redaktion:
Mit dem Niveau hatte ich wohl recht, seufz. Jeder blamiert sich so gut er kann. Danke für die Anerkennung unserer Arbeit.
Aber war „DieBewertung“ nicht wichtig genug, um ihnen mal in einem Video eine „Vernichtung“ anzudrohen – weiß den genauen Wortlaut nicht mehr….
Hallo Die Redaktion,
ich habe mir Ihre Artikel zur TGI AG aufmerksam durchgelesen und frage mich, wer diese verfasste – stammen sie von Herrn Bremer?
Was mich danach besonders interessiert: Meine eigenen Erfahrungen mit dem Goldkaufmodell sind seit inzwischen fast drei Jahren durchweg positiv. Die zugesagten Rabatte erhalte ich regelmäßig, sodass sich meine Investition bereits weitgehend amortisiert hat und ich gespannt auf die Goldlieferung warte. Alle, die Monate vorher Gold kauften, berichten von dem tatsächlichen Erhalt des bestellten echten Goldes. Auch das grundlegende Funktionsprinzip erscheint mir nachvollziehbar, es wird ja wöchentlich in verschiedenen Zoom-Webinaren immer wieder ausführlich erklärt, veranschaulicht und beantwortet. Haben Sie es danach nicht verstanden? Vor diesem Hintergrund wirkt Ihre Darstellung auf mich sehr schwammig, teilweise schwer nachvollziehbar, obwohl ich es im Prinzip gut finde, solche Initiativen kritisch zu beobachten und nach Schwächen und Risiken zu suchen – Das ermöglicht die TGI dann, noch besser und sicherer zu werden.
Daher meine Frage: Haben Sie selbst direkten Kontakt mit Verantwortlichen der TGI AG gehabt, beispielsweise vor Ort in Wien oder Vaduz, um alle Ihre Unklarheiten versuchen zu klären? Und haben Sie das Modell selbst praktisch getestet, indem Sie Gold erworben und die Rabattstruktur in Anspruch genommen haben? Eigene Erfahrungen könnten aus meiner Sicht helfen, Ihre Einschätzungen greifbarer und fundierter zu beschreiben.
Da ich selbst kein Finanzexperte bin, sondern lediglich versuche, mit etwas Erspartes Gold für meine Rentenzeit zu kaufenl, würde mich Ihre Einschätzung interessieren: Welche weiteren konkreten Kriterien müsste die TGI AG aus Ihrer Sicht erfüllen, um Ihr Vertrauen zu gewinnen? Gibt es noch bestimmte Nachweise oder Maßnahmen, die Sie überzeugen würden – etwa hinsichtlich der tatsächlichen Existenz der Partner, der Lagerung des Goldes oder der Nachhaltigkeit der Erträge aus den Minenprojekten? Ist es aus Expertensicht für ein solches Geschäft realistisch, mehr Sicherheit zu bieten, ohne das Modell damit zu gefährden? (Beispielsweise kann ich verstehen, dass der Lagerort des Goldes geheim sein muss, dafür gibt es jetzt das rechtsanwaltlich bestätigte SKR).
Nach mittlerweile ich glaube 4,5 Jahren am Markt und überwiegend positiven Rückmeldungen ist mein persönliches Vertrauen gewachsen – auch wenn mir bewusst ist, dass es eine hundertprozentige Sicherheit, selbst im klassischen Bankensystem, nicht gibt. Umso wichtiger finde ich eine sachliche und fundierte Auseinandersetzung. Kritische Berichterstattung ist sinnvoll und notwendig, sollte jedoch aus meiner Sicht nachvollziehbar begründet sein und nicht den Anschein subjektiver Gefühle haben. In Ihren bisherigen Artikeln vermisse ich konkrete Belege für die geäußerte Unsicherheit bzw. Kritik. Stattdessen entsteht bei mir der Eindruck einer eher einseitigen subjektiven Bewertung, die etwas konstruktiven Journalismus vermissen lässt, der erst nach tieferen Auseinandersetzungen mit dem Geschäft möglich wäre. Über eine differenzierte Antwort, die nicht nur ein diffuses Gefühl der Unsicherheit schürt, sondern die Dinge konkreter benennt, wenn es z. B. Beweise für Betrug gibt. würde ich mich und viele andere Leserinnen und Leser sicherlich freuen.
Offensichtlich haben sie die bisherigen Artikel hier entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Alle Fragen die sie hier aufwerfen sind darin schon beantwortet worden. Daher die Frage: Dient ihr Beitrag nur dazu „Nebelkerzen“ zu werfen, um davon abzulenken, dass die TGI und Herr Kaltenegger kritische Nachfragen meiden wie der Teufel das Weihwasser und „konstruktiver Journalismus“ das letzte ist was unterstützt wird, es sonst ausser Werbegeschichterln im Kaffeefahrtstil keine konkreten, nachgeprüften Belege über das Geschäftsmodell der TGI gibt. PIM- lief glaube ich, fast zehn Jahre bevor die Jubelmeldungen über Gold- und Geldlieferungen ganz plötzlich, stoppten.
Zitat
Mal den aktuellen Stand zusammengefasst es gibt von der TGI keine unabhängig geprüften Belege:
-über die Lieferungen und Zahlungen der Goldcrest
-über die Lieferungen und Zahlungen der Golden Empire
-über das Eigentum an irgendwelchen Goldminen
-über die Gewinne irgendwelcher Goldminen
Alles Betriebsgeheimnisse :rofl2
Zitat
4. Fünf zentrale Fragen für Anleger
1. Wo wird das Kundengold physisch gelagert und wer ist der rechtliche Eigentümer? 2. Welche
unabhängigen Prüfungen bestätigen die angegebenen Goldbestände? 3. Wie genau werden die
beworbenen Erträge oder Rabatte finanziert? 4. Sind die Verträge mit den Partnerfirmen rechtlich geprüft
und abgesichert? 5. Unterliegt das Angebot einer behördlichen Kontrolle (z. B. FMA Liechtenstein)?
5. Risiken und Hinweise
Goldinvestitionen können mit erheblichen Risiken verbunden sein. Dazu zählen Preisschwankungen,
fehlende Transparenz über tatsächliche Fördermengen, rechtliche Unsicherheiten in Partnerländern sowie
mögliche Interessenkonflikte zwischen Vertrieb und Verwaltung. Anleger sollten alle Unterlagen und
Nachweise prüfen und sich vor einer Entscheidung unabhängig beraten lassen.“
https://www.schneider-wp.de/aktuelles/news/abriss-des-pim-gold-skandals/
Zusammengefasst:
1. Transperenz entsteht, indem man sie erzeugt, nicht indem man sie behauptet.
2. Zahlungen bzw. (Luft)- Buchungen sagen nur aus, dass (noch) Geld im System vorhanden ist, nichts darüber woher das Geld tatsächlich kommt.
Hatte nicht der neue Geschäftsführer gerade, ziemlich theatralisch , absolute Transparenz versprochen, selbst wenn er sich mit Kaltenegger anlegen müsse?
Die Immunisierungsstrategien wie man sie aus vielen solcher Konstrukte kennt, seien sie nun religiös oder profitoptimiert ausgerichtet.
Selbst das Handelblatt scheint ihnen ja zu klein zu sein. :-)
Handelsblatt muss das heissen. sorry.