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Weitere Theorien im Ehec-Fall

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Gut ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der EHEC-Epidemie erhebt der Bonner Hygiene-Professor Martin Exner einem Bericht des „Focus“ zufolge neue Vorwürfe gegen den Bio-Betrieb im niedersächsischen Bienenbüttel.

Demnach habe der Vorsitzende der Trinkwasserkommission beim Umweltbundesamt bei einer Untersuchung des Hofes im Juni schwere Hygienemängel festgestellt. Nach seiner Einschätzung lagen die Personaltoiletten zu nahe am Brunnen, dessen Wasser benutzt wurde, um die Sprossen zu wässern. Anders als bisher angenommen, dürften diese Mängel die Verseuchung ausgelöst haben.
Nach Exners Hypothese, die er „Focus“ zufolge bereits auf einer Fachtagung in München darlegt hat, befand sich der Keim in der Saatgutlieferung aus Ägypten in einer Art Schlaf, dem sogenannten VBNC-Status. In Bienenbüttel sei er aktiviert worden. Deutschlandweit starben in diesem Jahr 53 Menschen im Zusammenhang mit dem aggressiven Darmerreger.

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