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Totalverlustrisiko:Ella Media AG und die Partizipationsscheine

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Natürlich gibt es auch bei diesem Investment ein Totalverlustrisiko für jeden Anleger, auf welches der Anbieter auch im Prospekt korrekt hinweist. Um das ganz klar zu sagen, uns hat Michael Keusgen nicht überzeugt mit dem was er da vorhat. Im Gegenteil, wir sehen jedes Investment dort als „Abentuer Kapital“. Michael Keusgen muss sich die komplette Kompetenz um seine Vision zu entwickeln ins Unternehmen holen, denn er selber hat  von KI viel theoretische Ahnung, aber technisch gesehen „sehr schwach“.

In solch einer Konstellation sehen wir ein Investment als kritisch an, denn was passiert, wenn die „fachlische Kompetenz“ das nicht kann, oder sich irgendwann sagt „kann ich selber machen“? Besser wäre, man weiss nicht nur „heoretisch worum es geht“, sondern auch Praktisch um die Kompetenz eines sogenannten Fachmannes dann auch beurteilen zu können.

Nochmals, wenn das Keusgens eigenes Geld gewesen wäre, dann wöre uns das egal, aber hier geht es um Millionen von Anlegergeldern. Das ist unser Probblem bei der Ella AG.

Das Unternehmen arbeitet mit einem Prospekt der von der CSSF in Luxemburg gestattet wurde, und bei der BaFin am 15. Oktober 2021 hinterlegt wurde. Natürlich weist das Unternehmen korrekt in eben jenem Prospekt korrekt auf das Risiko eines Totalverlustes hin.

Wir stehen dem Unternehmen kritisch gegenüber, vor allem einem der „Teilhaber“ und Mitglied im Verwaktungsrat. Es geht um Peter Steiner den wir aus anderen Gesellschaften kennen, so aus der zur Zeit in Liquidation befindlichen MYMO AG. Nun, wir müssen ja nicht immer recht haben. KI ist sicherlich ein spannendes Feld, wenn man es kann. Das ist aber bei allen Dingen so.

Auszug aus dem Schweizer Unternehmensregister:

ella media ag, in Zug, Schweizer Handelsregister CHE-370.592.352, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 143 vom 27.07.2021, Publ. 1005258563). Statutenänderung: 25.10.2021. Domizil neu:

Zählerweg 7, 6300 Zug

Partizipationskapital neu: CHF 39’354.00 [bisher: CHF 31’489.00]. Liberierung Partizipationskapital neu: CHF 39’354.00 [bisher: CHF 31’489.00]. Partizipationsscheine neu: 3’935’400 Namen-Partizipationsscheine zu CHF 0.01 [bisher: 3’148’900 Namen-Partizipationsscheine zu CHF 0.01]. Qualifizierte Tatbestände neu: Genehmigte Kapitalerhöhung durch Verrechnung von Forderungen von EUR 2’752’750.00, wofür 786’500 Namen-Partizipationsscheinezu CHF 0.01 ausgegeben werden.

FireShot Capture 263 – ella media ag, Zug – Verwaltungsrat – www.shabex.ch

Diese Firma liquidiert Herr Steiner gerade.

dossier_mymo_ag__zug__schweiz_2021_11_15

3 KOMMENTARE

  1. Verdrehen Sie mir bitte nicht das Wort im Mund, Herr Bremer, dazu wird es nicht reichen! Außerdem wäre ich Ihnen zutiefst dankbar, wenn Sie einmal Ihre in die Tastatur gekloppten Texte – zumindest oberflächlich lesen würden – bevor Sie diese veröffentlichen, dann fällt mir das Lesen nicht so schwer.

    Es ist für mich absolut nachvollziehbar – und ja, ich finde es auch in Ordnung – dass Keusgen sich für seine bisherigen Arbeiten bezahlen lässt und wenn nicht von der zur Kapitalbeschaffung gegründeten AG, von wem denn sonst?? Das ist doch ein ganz alltäglicher Vorgang – und wird sogar noch im Prospekt vermerkt!

    Die Commerzbank war genauso ein sinnbildliches Beispiel wie der Vorstand VW’s. Ich empfinde diese Beispiele nicht schwer verständlich.

    Aber – mir ist es wie gesagt völlig egal ob Sie hier „eine Sau durchs Dorf treiben“ oder es sein lassen. Ich habe lediglich meine Meinung über Sie und Ihr Geschreibsel. Punkt!

    Redaktion:
    Ja der böse Herr Bremer der nur die Wahrheit scheribt, lach. Ich will Ihren Blutdruck ja nicht noch höher bringen, insofern spare ich mir das für die nächsten Tage auf. Da Sie ja eine ganz besondere Beziehung zu Herrn Keusgen haben wie mir bekannt ist, dann machen Sie ihn doch mal auf die Korrektur des Prospektes aufmerksam. Da hätten wir dann schon etwas Wichtiges erreicht. Der Bericht Ende der Woche wird dann möglicherweise sehr spannend werden! Natürlich lesen wir unsere Texte, sehr ruhig sogar, sonst veröffentlichen wir diese auch nicht!

    • Solche „Leute“ leiden meines Erachtens zunehmend an Grössenwahn, anders lassen sich die benannten Vergleiche mit Commerzbank und Co. nicht wirklich erklären.
      Das Bafin prüft die Prospekte auch nur auf Plausibilität, weist auf Widersprüche hin usw.
      Ob das Geschäftsmodell dann tatsächlich funktioniert, darüber uteilt die Bafin nicht.
      Also insofern, allseits gute Geschäfte und für die Zukunft alles Gute ……

  2. Eigenartig, Sie machen tatsächlich Herrn Keusgen zum Vorwurf, dass er sich kompetente Mitarbeiter einkauft. Ja, was würden Sie denn sonst vorschlagen? Beschweren Sie sich auch dahingehend, dass VW Vorstand Herbert Diess sich entsprechende Leute „einkauft“ – oder hätten Sie ihn lieber selbst an der Drehbank. Managen, Herr Bremer, heißt alles zu beherrschen, was es an Problemen im Unternehmen geben kann. Beherrschen heißt nicht, dass ich sämtliche Problemstellungen selbst lösen kann. Managen heißt, die richtigen Personen auf den richtigen Fleck zu setzen, zu kalkulieren, zu organisieren, Kapital zu beschaffen. All das macht Michael Keusgen! Nun hat die ELLA AG sogar einen von der BaFin anerkannten Prospekt, und es ist noch immer nicht gut. Etwas „kritisch“ zu sehen ist schön, aber Sie schreiben hier etwas mit aller Gewalt nieder und solch ein Verhalten lässt, jedenfalls bei mir, viele Fragen offen. Soweit ich informiert bin, ist dieser Herr Steiner auch nicht mehr Verwaltungsrat der ELLA AG. Was gibt es denn nun noch immer diesbezüglich zu mäkeln? Vielleicht, dass Keusgen sofort reagiert? Das von Ihnen immer wieder heraufbeschworene Totalverlustrisiko, Herr Bremer, dass haben Sie doch prinzipiell überall! Fragen Sie einmal die Aktionäre der Commerzbank oder die von Wirecard.

    Anmerkung der Redaktion:
    Wir haben uns viel Zeit genommen um mit Michael Keusgen genommen um mit ihm zu reden. Ganz klar, Michael Keusgen hatte auf viele Fragen keine Antwort bzw. eine Antwort die sich im Nachhinein als nicht richtig erwies.

    Herr Keusgen hat sich dann auch mal soeben direkt 1,7 Millionen von den Anlegern herausgenommen.Finden Sie das in Ordnung. Das können Sie übrigens im Prospekt nachlesen.

    Wenn ich ein Unternehmen mit Anlegergeldern aufbaue, dann nimm ich mir doch nicht direkt Gelder im 7 stelligen Bereich heraus, oder finden Sie das in Ordnung? Das erklären Sie mal einem Anleger, wenn der ihnen Geld geben soll.

    Zudem sind die Gelder der Anöleger bei der Commerzbank dann doch irgendwie besser abgesichert, oder sagt ihnen das Wort Einlagensicherung nichts? Kann ja sein, also ordentiche Recherche betreiben, und dann auf Attacke gehen. Smile

    Ich wusste nicht, das die Commerzbank ein Startup ist, udn ich wusste nicht das sich Herr Diess dann mal soeben 1,7 Millionen von Anlegergeldern genommen hat. Da habe ich dann wirklich eine Wissenslücke.

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