Staatsanwaltschaft Göttingen

Staatsanwaltschaft Göttingen Az. 35 AR 35552/17 – 08.03.2018

Die Staatsanwaltschaft Göttingen führt unter dem Aktenzeichen 33 Js 33403/17 ein Ermittlungsverfahren gegen Renate Philipine Rosenberg, wohnhaft unter der Anschrift Scheckenblick 1, 31789 Hameln wegen versuchten Wohnungseinbruchsdiebstahls. Es besteht der Verdacht, dass die Beschuldigte am 22.09.2017 versucht hat, gemeinschaftlich handelnd mit der gesondert Verfolgten Sabine Rosenberg-Laubinger in das Haus der Zeugin Liedtke in Göttingen/Rosdorf einzudringen, um dort unberechtigt Gegenstände an sich zu nehmen. Anlässlich der Durchsuchung der Beschuldigten wurde bei dieser ein Bargeldbetrag in Höhe von 1.795,00 € gefunden, der nicht aus der Tat zum Nachteil der Zeugin Liedtke stammt. Es bestehen jedoch dringende Gründe für die Annahme, dass die Beschuldigte den Bargeldbetrag durch eine andere rechtswidrige Tat bzw. andere rechtswidrige Taten erlangt hat.

Gemäß § 111l Absatz 1, Absatz 2 und Absatz 4 Strafprozessordnung (StPO) werden Personen, die als Verletzte der hier verfolgten Straftaten in Betracht kommen, wie folgt benachrichtigt:

Um d. Beschuldigten das durch die Straftat/en zu Unrecht Erlangte wieder zu entziehen, hat die Staatsanwaltschaft Göttingen folgende Vermögenswerte beschlagnahmt:

Bargeld in Höhe von 1.795,00 €

Die Verletzten der noch unbekannten Straftaten werden hiermit aufgefordert, der Staatsanwaltschaft Göttingen zu erklären, ob und aus welchen Gründen sie die Herausgabe des vorgenannten Geldbetrages bzw. eines Teils desselben verlangen.

Die Mitteilung ist unter Angabe des og. Aktenzeichens zu richten an die Staatsanwaltschaft Göttingen, Waageplatz 7, 37073 Göttingen.

Hinsichtlich des weiteren Verfahrensablaufes wird auf Folgendes hingewiesen:

Wird eine bewegliche Sache beschlagnahmt und für die Zwecke des Strafverfahrens nicht mehr benötigt, wird sie grundsätzlich an den letzten Gewahrsamsinhaber zurückgegeben. Davon abweichend wird sie an denjenigen herausgegeben, dem sie durch die Straftat entzogen wurde (Verletzter), wenn dieser bekannt ist. Steht der Herausgabe an den letzten Gewahrsamsinhaber oder den Verletzten der Anspruch eines Dritten entgegen, wird die Sache an den Dritten herausgegeben, wenn dieser bekannt ist. Eine Herausgabe erfolgt nur, wenn ihre Voraussetzungen offenkundig sind (§ 111n StPO).

Über die Herausgabe entscheidet im Ermittlungsverfahren und nach rechtskräftigem Abschluss des Verfahrens die Staatsanwaltschaft, im Übrigen das mit der Sache befasste Gericht (§ 111o StPO).

Staatsanwaltschaft Göttingen

Az. 35 AR 35552/17

Die Staatsanwaltschaft Göttingen führt unter dem Aktenzeichen 33 Js 33403/17 ein Ermittlungsverfahren gegen Sabine Rosenberg-Laubinger, wohnhaft unter der Anschrift Hildesheimer Straße 11, 31789 Hameln wegen versuchten Wohnungseinbruchsdiebstahls. Es besteht der Verdacht, dass die Beschuldigte am 22.09.2017 versucht hat, gemeinschaftlich handelnd mit der gesondert Verfolgten Renate Philipine Rosenberg in das Haus der Zeugin Liedtke in Göttingen/Rosdorf einzudringen, um dort unberechtigt Gegenstände an sich zu nehmen. Anlässlich der Durchsuchung der Beschuldigten wurde bei dieser ein Bargeldbetrag in Höhe von 2.150,00 € gefunden, der nicht aus der Tat zum Nachteil der Zeugin Liedtke stammt. Es bestehen jedoch dringende Gründe für die Annahme, dass die Beschuldigte den Bargeldbetrag durch eine andere rechtswidrige Tat bzw. andere rechtswidrige Taten erlangt hat.

Gemäß § 111l Absatz 1, Absatz 2 und Absatz 4 Strafprozessordnung (StPO) werden Personen, die als Verletzte der hier verfolgten Straftaten in Betracht kommen, wie folgt benachrichtigt:

Um d. Beschuldigten das durch die Straftat/en zu Unrecht Erlangte wieder zu entziehen, hat die Staatsanwaltschaft Göttingen folgende Vermögenswerte beschlagnahmt:

Bargeld in Höhe von 2.150,00 €

Die Verletzten der noch unbekannten Straftaten werden hiermit aufgefordert, der Staatsanwaltschaft Göttingen zu erklären, ob und aus welchen Gründen sie die Herausgabe des vorgenannten Geldbetrages bzw. eines Teils desselben verlangen.

Die Mitteilung ist unter Angabe des og. Aktenzeichens zu richten an die Staatsanwaltschaft Göttingen, Waageplatz 7, 37073 Göttingen.

Hinsichtlich des weiteren Verfahrensablaufes wird auf Folgendes hingewiesen:

Wird eine bewegliche Sache beschlagnahmt und für die Zwecke des Strafverfahrens nicht mehr benötigt, wird sie grundsätzlich an den letzten Gewahrsamsinhaber zurückgegeben. Davon abweichend wird sie an denjenigen herausgegeben, dem sie durch die Straftat entzogen wurde (Verletzter), wenn dieser bekannt ist. Steht der Herausgabe an den letzten Gewahrsamsinhaber oder den Verletzten der Anspruch eines Dritten entgegen, wird die Sache an den Dritten herausgegeben, wenn dieser bekannt ist. Eine Herausgabe erfolgt nur, wenn ihre Voraussetzungen offenkundig sind (§ 111n StPO).

Über die Herausgabe entscheidet im Ermittlungsverfahren und nach rechtskräftigem Abschluss des Verfahrens die Staatsanwaltschaft, im Übrigen das mit der Sache befasste Gericht (§ 111o StPO).

 

Beyer, Staatsanwältin

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