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Rom wartet … und wartet … und wartet

Pexels (CC0), Pixabay
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Rom hatte sich auf einen gigantischen Besucheransturm gefasst gemacht – 35 Millionen Pilger und Touristen sollten durch die Ewige Stadt strömen, Selfies vorm Petersdom schießen und tonnenweise Gelato vertilgen. Doch statt überfüllter Gassen und ausgebuchter Hotels herrscht: gähnende Leere. Die Tourismusbranche kratzt sich ratlos am Kopf – war’s das etwa schon mit dem Heiligen Jahr?

Zimmer frei! Und nochmal frei!

Laut Tourismusverantwortlichen gibt es nicht etwa zu wenig Betten, sondern eher zu viele. Rund 10.000 neue Ferienwohnungen wurden liebevoll hergerichtet, frische Farbanstriche aufgetragen, Extrakissen aufgeschüttelt – und dann? Nichts. Gäste lassen sich Zeit, und einige clevere Reisende spielen Schnäppchen-Jagd: Erst buchen, dann stornieren, dann dasselbe Zimmer nochmal buchen – aber 25 % billiger. Business-Genies oder einfach nur schlau?

Massen meiden die Massen

Woran liegt’s? Experten vermuten: Wer nicht direkt fürs Heilige Jahr kommt, hat keine Lust auf Menschenmengen. Lieber später nach Rom reisen und ganz entspannt den Trevi-Brunnen genießen, ohne sich mit 500 Pilgern um einen Wunsch-Cent zu prügeln. Klingt irgendwie logisch.

Billig wie nie – aber bringt das was?

Während Hotels im ganzen Land Rekordzahlen melden, bleibt Rom auf seinem frisch gemachten Gästebett sitzen. Die Preise purzeln, Zimmer gibt’s teilweise schon für 50 Euro am Tag – fast günstiger als eine große Pizza mit Antipasti. Aber auch das lockt offenbar nicht genug Menschen an.

2026 wird’s dann halt richtig krass! … Hoffentlich

Doch keine Sorge, es gibt Hoffnung! Wenn erst einmal alle Berichte über das nicht ganz so gut gelaufene Heilige Jahr 2025 durch die Medien geistern, könnte 2026 der wahre Tourismusboom einsetzen. Schließlich muss ja irgendwer all die nicht verkauften Souvenirs kaufen – und wer kann schon einem „Ich war 2025 in Rom“–T-Shirt widerstehen?

Bis dahin bleibt den Hoteliers nur eines: weiter warten … und vielleicht noch ein bisschen mit den Preisen nach unten gehen. Wer weiß, vielleicht gibt’s demnächst ja Hotelzimmer plus Pasta all you can eat zum Spezialtarif.

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