Klausurtagung des Michael Turgut Vertriebs am Wochenende – Weniger Teilnehmer als erwartet

120 Teilnehmer sollen es gewesen sein. Kennt man vergangene Zeiten des Vertriebsgurus Michael Turgut, dann waren das früher die Anzahl der hübschen Frauen auf einem Kongress. Aber auch der Begriff „Kongress“ hat sich für Michael Turgut erledigt. Man nennt die Veranstaltung jetzt Klausur. Nun, eine Klausur heißt ja auch mal „in sich gehen“, wenn das hier so war – prima.

In der Tat war dann auf der Klausurtagung auch ein Vertreter der Kanzlei Müller Boon Dersch vor Ort. Referiert haben soll ein Rechtsanwalt Böhm aus dieser Kanzlei. Es ging wohl hier auch um das Thema „Policenaufwertung“, wie wir schon berichtet hatten. Bester Umsatzmacher aller Direktionen war in diesem Jahr das Büro von Wolf Braun aus Dresden. Auch das lässt sicherlich Rückschlüsse auf den tatsächlichen Umsatz des Vertriebs von Michael Turgut zu. Sei es drum, unsere Meinung ist, dass sich solche Vertriebsmodelle wie „Michael Turgut“ überlebt haben, die Erfolge solcher Vertrieb gehören der Vergangenheit an, auch weil es kaum noch Produkte gibt, die diese Vertriebe dann auch nach den rechtlichen Rahmenbedingungen an Kunden verkaufen dürfen. Solche Vertriebe verfügen selten über Vermittler, die über eine Erlaubnis nach § 34 f GeWo verfügen. Wenn überhaupt, dann haben die Vermittler eine 34d (Versicherungsvermittler). Trotzdem können diese Vermittler durchaus qualifizierte und gute Berater sein, aber sie dürfen eben Produkte, die dann nur von Vermittlern mit der Qualifikation 34f verkauft werden dürfen, eben nicht verkaufen. Was bleibt übrig zum Verkauf? Rohstoffe, Edelmetalle, Strom – es werden immer weniger Produkte, die Vermittler o h n e Genehmigung verkaufen dürfen.

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