Jäderberg & Cie- Jochen Resch hat Recht

Natürlich, verehrter Jochen Resch aus Berlin, haben Sie mit ihrem Kommentar zum Unternehmen Jäderberg völlig recht, aber wir wissen auch, dass es so manche Kollegen in Ihrer Branche gibt, die Mandate annehmen, einen Honorarvorschuss kassieren und dann wenig tun für das Geld, was Sie von ihren neuen Mandanten bekommen haben.Natürlich gibt es auch Rechtsanwälte wie Sie, Daniel Blazek, Andreas Tilp, Thomas Pforr und viele weitere, die einen guten Job im Interesse der Anleger machen, aber wie bei Daniel Blazek, auch im Namen der Vertriebsmitarbeiter ihren Job wirklich leben.

Den Vertrieb, wenn das hier mit den Anlegergeldern schiefgeht, trifft es dann immer am härtesten, denn er ist das schwächste Glied in der Kette.

In diesem Fall, wenn dann Klagen gegen Vertriebspartner erfolgreich sind, stehen die Chancen der Anleger auch nicht schlecht, einen Teil des von ihnen einbezahlten Kapital zurück zu bekommen, denn alle Vermittler dieser Vermögensanlage dürften eine Vermögensschadenshaftpflicht haben.

Trauriger für uns ist aber, dass fast nie der Initiator zur Verantwortung gezogen wird, hier zum Beispiel der Asset-Manager in Australien, der ja den ganzen Mist verursacht hat.

Man muss doch auch hier einmal die Frage stellen: „Ist denn der Kunde zum Beispiel beim Prospekt aus dem September 2017 – von der BaFin gestattet – überhaupt über den Asset Manager Quintis korrekt aufgeklärt worden?“

Natürlich fragt man solche Dinge immer dann, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Getreu dem Motto, „hinterher ist man immer schlauer“. Das stimmt sicherlich auch in diesem Fall.

Wir hoffen nun, dass Herr Jäderberg alle erdenklichen Anstrengungen unternehmen wird, um die Anlegergelder der deutschen Investoren zu retten oder muss man sagen, zu sichern?

Das dürfte sicherlich schwer genug werden, hier erfolgreich zu sein. Jetzt aber noch das Produkt weiter an Anleger verkaufen zu wollen, finde ich dann schon etwas abenteuerlich, sehr geehrter Herr Jäderberg.

Natürlich ist das mit dem Nachtrag zum letzten Prospekt richtig und auch erforderlich, aber mal ehrlich, welcher Vertriebspartner fasst das Produkt mit dem heutigen Kenntnisstand dann noch an?

Sie brauchen einen neuen Partner, mit dem sie solche Investments umsetzen können. Vielleicht zwingt sie aber auch die Realität – in solchen Fällen eben sehr oft -, das Geschäft einzustellen.

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