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Einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ zufolge hat das deutsche Außenministerium eine umfangreiche Desinformationskampagne russischen Ursprungs auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) entlarvt. Die Kampagne zielte darauf ab, Unzufriedenheit mit der deutschen Regierung zu schüren und die Solidarität mit der Ukraine zu schwächen. Durch den Einsatz fortschrittlicher Analyse-Tools stießen Experten im Auftrag des Ministeriums auf ein weitreichendes Netzwerk von über 50.000 gefälschten Accounts, die in einem Zeitraum von einem Monat mehr als eine Million deutschsprachige Tweets veröffentlichten.

Die manipulativen Beiträge warfen der Bundesregierung vor, die Interessen der eigenen Bürger zugunsten der Ukraine zu vernachlässigen. Diese Desinformationsstrategie scheint Teil eines größeren, koordinierten Vorgehens zu sein, bei dem auch offizielle russische Medienkanäle wie Sputnik News, RT und RIA Nowosti involviert sind.

Ähnliche Vorwürfe kommen auch aus Frankreich, wo die Regierung Russland beschuldigt, gezielt Falschinformationen über das Land im Kontext des Ukraine-Konflikts zu verbreiten. Laut dem französischen Verteidigungsministerium hat sich die Desinformationskampagne gegen Frankreich seit Mitte Januar intensiviert, insbesondere nachdem Präsident Macron vor einem möglichen Sieg Russlands gewarnt und zusätzliche Waffenlieferungen an die Ukraine in Aussicht gestellt hatte.

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