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EU rettet das Schnitzel – zumindest teilweise

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Große Erleichterung in Europas Küchen: Das Sojaschnitzel darf weiterhin Sojaschnitzel heißen. Nach monatelangem politischem Drama in Brüssel wurde entschieden, dass Begriffe wie Burger, Schnitzel oder Würstel für vegetarische Produkte vorerst nicht verboten werden. Die Welt kann also beruhigt weiter vegane Burger essen, ohne dabei in eine Identitätskrise zu geraten.

Ganz ohne Verbote geht es in der EU natürlich trotzdem nicht. Bestimmte besonders „fleischige“ Namen sollen künftig tabu sein – etwa Hendlkeule, Rippchen, Kotelett oder Speck. Offenbar befürchtet man in Brüssel, dass jemand im Supermarkt plötzlich eine vegane Schweinerippe sieht und spontan denkt: „Ah, klar, das war bestimmt mal ein Schwein.“

Besonders hart trifft es allerdings zwei prominente Opfer der neuen Namenspolitik: fleischlosen Leberkäse und vegane Hühnernuggets. Sie müssen sich künftig wohl kreativere Namen überlegen – möglicherweise „rechteckiges Pflanzenprotein mit nostalgischem Bayern-Feeling“.

Einige Politiker begrüßten die Entscheidung. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig erklärte sinngemäß: Wenn „Fleisch“ draufsteht, müsse auch Fleisch drin sein. Außerdem sei es wichtig, dass Laborfleisch künftig nicht einfach Fleisch heißen darf – sonst könnte am Ende noch jemand denken, ein Reagenzglas sei ein Bauernhof.

Nicht alle sind überzeugt. Verbraucherschützer meinen, die meisten Menschen seien durchaus in der Lage zu erkennen, dass ein Veggie-Burger kein ehemaliges Rind war. Deutschland war ebenfalls skeptisch – schließlich ist das Land Europas größter Markt für pflanzliche Alternativen und hat vermutlich wenig Lust, plötzlich „runde, gebratene Pflanzenproteinscheiben im Brötchen“ zu verkaufen.

Die gute Nachricht: Die Entscheidung gilt nur bis Ende 2027. Danach darf Brüssel erneut darüber diskutieren, ob ein Burger wirklich ein Burger ist – selbst wenn er nie gemuht hat.

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