Erstaunliches im Prozess vor dem Hofer Landgericht im Prozess gegen Michael Turgut

Seit einigen Wochen gibt es nahezu jede Woche 2 Prozesstage vor dem Hofer Landgericht in Sachen „Michael Turgut“. Die Staatsanwaltschaft Hof wirft Michael Turgut „betrügerischen Bankrott“ vor, was ihr aber bis heute nicht so richtig gelang dann auch „hieb und stichfest“ zu beweisen, so das es zu einer Verurteilung von Michael Turgut kommen könnte. So zumindest der Eindruck von Proessbeobachtern die Vorort waren an den Prozesstagen. Nun gab es am Donnerstag wohl eine dramatische Wende im Prozess gegen Michael Turgut, denn Michael Turgut ist nicht „Bankrott“ sondern gehört zu den reichen Bürgern Deutschlands. Das zumindest sind Angaben die Michael Turgut durch seinen Strafverteidiger gegenüber dem Gericht hat machen lassen.  Die Überraschung des Gerichtes kann man sich natürlich vorstellen, denn durch diese Einlassungen dürfte der „Bankrottvorwurf“ von Seiten der Staatsanwaltschaft, letztlich nicht mehr zu halten sein. Das dürfte wohl jetzt auch dem Gericht klar geworden sein.

Nun verbleibt letztlich „nur“ noch ein anderer Vorwurf den das Gericht nun ins Spiel bringen könnte. Vorausgegangen war der Anklage die Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung im Jahre 2012 durch Michael Turgut, diese so der Richter in dem Prozess als Frage an Michael Turgut gerichtet, „müsse dann ja wohl falsch sein“.

Dazu äußerte sich Michael Turgut dann nicht mehr im Konkreten. Möglich, so Beobachter des Prozesses, daß Michael Turgut sich gemeinsam mit seinem Strafverteidiger sich für das „kleinere Übel „entschieden haben könnten. Das könnte dann eine „mögliche Verurteilung wegen Abgabe einer falschen Versicherung an Eidesstatt“ nach sich ziehen, wenn staatsanwaltschaftliche Ermittlungen zu solch einem Ergebnis führen würden.  Das der Prozess solch eine überraschende Wende nehmen könnte, damit dürfte dann auch das Hofer Gericht nicht gerechnet haben, insofern wird man sich da nun erstmal Gedanken darüber machen müssen „wie es dann nun weiter geht im Prozess“. Ein Urteil soll nach dem Willen der Strafkammer Anfang August 2016 verkündet werden. Welche weiteren Überraschungen Michael Turgut da dann noch „im Köcher“ hat für das Gericht, weiß heute Niemand.

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