Dynamo Dresden hat seine neuen Trikots vorgestellt. Und eines muss man neidlos anerkennen: Hübsch sind sie geworden.
Mit viel Retro, Glanz-Effekt und Erinnerungen an die Bundesliga-Saison 1991/92 soll der Stoff an bessere Zeiten erinnern. Damals liefen noch Legenden wie Heiko „Scholle“ Scholz, Andreas Wagenhaus oder René Müller in Schwarz-Gelb auf – und der Ball landete sogar gelegentlich im gegnerischen Tor.
Die Idee ist charmant.
Nur stellt sich eine kleine Frage:
Wäre es nicht langsam an der Zeit, statt eines Retro-Trikots mal ein Aufstiegstrikot zu entwerfen?
Vielleicht eines mit eingebauter Garantie.
Oder mit einem Reißverschluss, der sich automatisch Richtung Bundesliga öffnet.
Die Designer haben jedenfalls ganze Arbeit geleistet. Glänzende Längsstreifen, nostalgisches Design und jede Menge Emotionen.
Jetzt müsste nur noch die Tabelle ebenfalls glänzen.
Immerhin kostet das gute Stück inzwischen knapp 90 Euro.
Für den Preis erwarten manche Fans vermutlich nicht nur ein Trikot, sondern gleich drei Punkte gegen jeden Gegner.
Vielleicht sogar einen funktionierenden VAR.
Oder einen Schiedsrichter, der in Dresden auch mal Elfmeter pfeift.
Besonders schön ist natürlich die Botschaft: „Zurück in die Zukunft.“
Das klingt hervorragend.
Viele Dynamo-Fans würden allerdings schon „Zurück in die 1. Bundesliga“ völlig ausreichen.
Die Premiere gibt’s beim Testspiel in Bautzen.
Dort kann das neue Jersey erstmals beweisen, ob der Glanz nur auf dem Stoff sitzt – oder vielleicht doch ein bisschen auf die Mannschaft abfärbt.
Fazit:
Das Trikot sieht aus wie Bundesliga.
Jetzt müsste Dynamo nur noch so spielen.
Denn eines wissen Fußballfans längst:
Ein schönes Trikot steigt leider nicht auf.
Sonst wäre der Kleiderschrank längst erstklassig.

Nah oben?? Da hat wohl sowohl die KI als auch die davor sitzende Person gepennt. :D