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Chaos im US-Energieministerium: Trump-Administration feuert Hunderte Mitarbeiter der Atomaufsicht

MIH83 (CC0), Pixabay
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In einer umstrittenen Personalmaßnahme hat die Trump-Administration über 300 Mitarbeiter der National Nuclear Security Administration (NNSA) entlassen – offenbar ohne zu wissen, dass diese Behörde für die Sicherheit und Wartung des amerikanischen Atomwaffenarsenals zuständig ist.

Massenentlassung bei der Nuklearsicherheit

Die NNSA verwaltet die US-Atomwaffen, überwacht deren Bau und Inspektionen und sorgt für die Sicherheit der Nuklearanlagen im ganzen Land. Dennoch wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag Hunderte Mitarbeiter entlassen – ein Schritt, der laut Insidern unkoordiniert und ohne genaues Verständnis für die Aufgaben der Behörde erfolgte.

„Es sieht so aus, als hätte niemand wirklich begriffen, was wir tun und warum unsere Arbeit für die nationale Sicherheit entscheidend ist“, sagte eine Quelle gegenüber CNN.

Kongress reagiert entsetzt

Die Nachricht sorgte für massive Kritik im US-Kongress. Senatoren hätten Energieminister Chris Wright aufgesucht, um ihre Besorgnis über die Kürzungen zu äußern. Ein Mitarbeiter des Senats sagte:

„Der Kongress ist in Panik, weil es scheint, als hätte das Energieministerium nicht realisiert, dass die NNSA für unser Atomwaffenarsenal zuständig ist.“

Das Feuern von Mitarbeitern, die für die Wartung und Kontrolle von Atomwaffen verantwortlich sind, sei eine ernsthafte Bedrohung für die nationale Sicherheit, so Experten.

Kehrtwende am nächsten Morgen

Nach dem massiven politischen Druck versuchte die Regierung, einige der Entlassungen rückgängig zu machen. Am Freitagmorgen wurde beschlossen, die Kündigungen von Mitarbeitern in der Probezeit zu annullieren, und ihre Zugänge zu internen IT-Systemen wurden wiederhergestellt.

Ein Sprecher der Behörde sagte: „Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die meisten oder sogar alle entlassenen Mitarbeiter zurückkehren können.“

Interne Widerstände und Rücktritte

Ein weiterer Skandal innerhalb des Energieministeriums: Laut Quellen wurden die HR-Mitarbeiter der Behörde angewiesen, die Entlassungen mit angeblich schlechten Leistungsbewertungen zu begründen – ein Vorwurf, der auf politischen Druck hindeutet. Zwei frustrierte HR-Angestellte reichten daraufhin aus Protest ihre Kündigung ein.

Das Ministerium lehnte eine Stellungnahme dazu ab.

Kritische Sicherheitslücke in der Nuklearabwehr

Die NNSA ist nicht nur für das Atomwaffenarsenal, sondern auch für die Sicherheit von Nuklearmaterial in den USA und weltweit verantwortlich. Quellen betonten, dass die jüngste russische Drohnenattacke auf einen Reaktor in Tschernobyl gezeigt habe, wie wichtig diese Aufgabe sei.

Ein Insider sagte: „Die NNSA hat Sensoren in der Ukraine, um nukleare Bedrohungen zu verfolgen. Diese Entlassungen sind einfach beängstigend.“

Obwohl das Energieministerium versichert, dass die nationale Sicherheit nicht gefährdet sei, bleibt die Kritik bestehen: Wie konnte es passieren, dass eine Regierung die eigene Nuklearbehörde ohne Plan und Verständnis massiv schwächt?

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