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Brände in Israel immer dramatischer

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Die Flammen drangen am Freitagmorgen aus dem Karmel-Gebirge in Richtung der Hafenstadt Haifa vor.

Vorsorglich ordnete Haifas Bürgermeister Yahav die Evakuierung des Vororts Deniya an. „Zwar bestehe keine unmittelbare Gefahr“, meinte er, „aber wir wollen nichts riskieren“. Zuvor schon waren Tausende Menschen aus verschiedenen Dörfern vor dem Buschfeuer in Sicherheit gebracht worden. Einzelne Siedlungen wurden bereits von den Flammen zerstört. Zwei Feuerwehrleute galten am Freitagmorgen als vermisst.

Trotz intensiver Bemühungen gelang es den im pausenlosen Einsatz stehenden Feuerwehren aus dem ganzen Land auch in der Nacht zum Freitag nicht, den Brand unter Kontrolle zu bringen oder einzudämmen. „Wir haben die Kontrolle über das Feuer verloren“, wurde ein Feuerwehrsprecher zitiert.

Ihre ganzen Hoffnungen setzten die Helfer jetzt in den Einsatz von Löschflugzeugen, die aus Europa in Richtung Israel gestartet waren. Die ersten Maschinen sollten bereits am Freitagmorgen mit Anbruch des Tageslichts aufsteigen und versuchen, die Flammen zu löschen. US-Präsident Barack Obama hat Israel die Hilfe seines Landes beim Kampf gegen den verheerenden Waldbrand angeboten.

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