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OVB-Erfahrungen eines Mitarbeiters

Oktober 25, 2010 Von: Administrator Kategorie: Vertriebe Drucken Drucken

Immer wieder erreichen uns Zuschriften von Menschen, die Erfahrungen mit Strukturvertrieben gemacht haben, hier insbesodnere mit der OVB und der DVAG.
Zitat:
Ich schreibe hiermit einen Bericht über meine Erfahrungen mit der OVB als ehemaliger Mitarbeiter.
Angefangen hatte alles, indem ich ein Inserat in die Arbeitsbörse unseres Landes gestellt hatte, mit Hoffnung auf einen Sommerjob bzw. ein Praktikum.
Angerufen hat mich ein junger Herr, Mitarbeiter der OVB, der mich auch gleich zu einem Vorstellungsgespräch einlud (Vorstellungsgespräche werden prinzipiell bei jedem gemacht, auch wenn jemand nicht geeignet für diese Arbeit zu sein scheint oder eine andere Arbeit sucht).
Gezeigt wurden mir die Tätigkeitsbereiche und die Verdienstmöglichkeiten, wobei schon hier, wenn man es genau nimmt, gelogen wurde. Mit einem euphorischen Gefühl ging ich hinaus und freute mich auf einen ankommenden Geldregen, den er mir versprach. Ich konnte an nichts mehr anderes denken.

Am Anfang war alles ganz locker, ich hatte einen guten Eindruck von meinem zukünftigen Chef und wir machten gleich den nächsten Termin aus. (Ich durfte ihn sogar schon duzen und er war nicht viel älter als ich was mir einen sympathischen Eindruck von ihm machte).
Bei den nächsten Terminen wurde mir immer klarer worum es ging. Nicht um einen Sommerjob. Sondern um einen Nebenjob. Na gut, dachte ich mir, ich kann ja auch einen Nebenjob über den Sommer machen. So weit so gut.

Es folgte eine recht spartanische Ausbildung in dem mir klar gemacht wurde, dass ich so viel wie möglich mir selbst beibringen sollte und ich fing auch gleich an die ersten Analysen (Eine Art Datenaufnahme sowie Überzeugungshilfe für den Kunden) mit meinen Freunden auszufüllen.
Das Problem dabei ist: Man bekommt nur Geld von der OVB, wenn man es schafft, dass eine Person Kunde wird. Wobei ich sagen kann, dass ich die Idee selber der OVB gut finde, ihre Umsetzung jedoch nur mittelmäßig. Darüber schreibe ich jedoch nicht viel, da es bereits genug Artikel darüber gibt und weder ich noch ein Bekannter oder Verwandter von mir Kunde wurde.

Wie gesagt ich fing mit meinen Freunden an und das Ergebnis war gleich null, da diese alle Studenten waren und nichts verdienten und somit beim besten Willen keinen Vertrag abschließen konnten.
Die ganze Arbeit ging nur stockend weiter, da ich zu dem Zeitpunkt noch zur Schule ging und mich auf zwei Sachen konzentrieren musste. Der Anfang der Sommerferien war dabei der Anfang vom Ende meiner Arbeit. Einerseits wollte ich den Sommer nutzen, um Geld zu verdienen, anderseits Urlaub machen und relaxxen, wodurch ich immer fauler wurde und schließlich bis zu dem Punkt kam, an dem ich endgültig aufgab, was auch dadurch bedingt war, dass ich kein Auto hatte (somit immer ewig lang mit dem Bus auf dem Weg war) und einfach noch zu jung war für diese Art von Arbeit.

DIE LOCKMITTEL DER OVB:
– Riesen-Verdienste ohne Grenze nach oben
– Relativ schnelle Aufstiegsmöglichkeiten
– Die Möglichkeit nach ein paar Jahren ohne zu arbeiten Geld zu verdienen (Mitarbeiter)
– Eine Menge von Möchtegern-Argumenten (Pokal – und Geldgewinne, Konkurrenzkampf gegen Andere, Ehre und Ruhm in der Firma)

FAZIT:
Ich bin immer noch überzeugt von den Möglichkeiten, die einem OVB bietet. Allerdings sollte man mindestens drei Grundvoraussetzungen haben:

– Fleiß
– Kontaktfreudigkeit
– Willensstärke
Wer das nicht besitzt, dem rate ich dringend die Finger von der OVB zu lassen, da man sonst sogar durch Telefon- und Benzinspesen einen Negativ-Verdienst erlangen kann.

TIPPS FÜR MITARBEITER:

  • Fragen Sie sich was Sie wirklich erreichen wollen und hören sie nicht auf ihren Chef, da dieser nur versuchen wird sie so viel wie möglich auszunutzen (Er verdient in den meisten Fällen auf Sie).
  • Planen Sie sich nicht nur regelmäßige Arbeitszeiten ein, sondern auch regelmäßige Freizeiten.
  • Lassen Sie sich von Niemandem unter Druck setzen.

P.S.: Passen Sie auf mit wem Sie bei der OVB Kontakt haben. Sie nehmen wie gesagt eben leider jeden.

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